Filmschule Graz / Matthias Ohner & Esther Böhmer GesBR
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, Buchungen und Leistungen zwischen der Filmschule Graz GesBR (nachfolgend „Filmschule“) und ihren Teilnehmer*innen (nachfolgend „Teilnehmer*innen“).
Mit der Anmeldung zu einem Kurs oder Workshop erklärt sich der*die Teilnehmer*in mit der Geltung dieser AGB einverstanden. Abweichende Bedingungen werden nicht anerkannt.
Die Angebote der Filmschule auf der Website sind freibleibend und unverbindlich.
Die Anmeldung zu den Kursen erfolgt elektronisch über das Anmeldeformular auf der Website der Filmschule. Mit der Anmeldung gibt der*die Teilnehmer*in ein verbindliches Vertragsangebot ab.
Die Filmschule ist berechtigt, dieses Angebot innerhalb von zwei Wochen durch Zusendung einer schriftlichen Anmeldebestätigung inklusive Rechnung per E-Mail anzunehmen. Mit Zugang dieser Bestätigung kommt der Vertrag zustande.
Ist der Vertrag ausschließlich unter Verwendung von Fernkommunikationsmitteln (z. B. über das Web-Formular oder per E-Mail) zustande gekommen, hat der*die Teilnehmer*in das gesetzliche Recht, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen vom Vertrag zurückzutreten. Die Frist beginnt mit dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um das Rücktrittsrecht auszuüben, muss der*die Teilnehmer*in die Filmschule mittels einer eindeutigen schriftlichen Erklärung (z. B. per E-Mail) über den Entschluss, den Vertrag zu widerrufen, informieren.
Hat der*die Teilnehmer*in verlangt, dass die Dienstleistung bereits während der 14-tägigen Rücktrittsfrist beginnen soll (z. B. bei kurzfristiger Buchung eines sofort stattfindenden Kurses), so hat er*sie der Filmschule im Falle des Rücktritts einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zum Rücktritt bereits erbrachten Leistungen im Vergleich zum Gesamtumfang des Kurses entspricht.
Alle angegebenen Preise sind Endpreise in Euro. Aufgrund der Anwendung der Kleinunternehmerregelung gemäß § 6 Abs. 1 Z 27 UStG wird keine Umsatzsteuer erhoben und ausgewiesen.
Der Kursbeitrag ist innerhalb von 5 Werktagen ab Rechnungsdatum zur Gänze per direkter Banküberweisung zu zahlen.
Geht die Zahlung nicht innerhalb dieser Frist ein, behält sich die Filmschule das Recht vor, den Kursplatz wieder freizugeben. Ein verspäteter Kurseinstieg berechtigt nicht zu einer Minderung des Kursbeitrages.
Über das gesetzliche Rücktrittsrecht (Absatz 3) hinaus wird dem*der Teilnehmer*in ein vertragliches Stornorecht eingeräumt.
Eine Absage der Teilnahme ist bis zu 2 Wochen vor Kursbeginn kostenfrei und ohne Angabe von Gründen möglich. Bereits gezahlte Kursbeiträge werden vollständig rückerstattet.
Bei einer Absage innerhalb von 2 Wochen vor Kursbeginn oder bei Nichterscheinen (z. B. wegen Krankheit, Urlaub oder beruflicher Verhinderung) ist der volle Kursbetrag fällig. Diese Regelung beruht auf dem für die Filmschule bereits entstandenen Aufwand (Materialbeschaffung, Personalplanung, Location-Miete etc.). Die Nennung einer Ersatzperson ist nach Absprache möglich.
Jeder Kurs hat eine Mindestteilnehmer*innenzahl. Wird diese unterschritten oder fällt eine vortragende Person krankheitsbedingt aus, ist die Filmschule berechtigt, den Kurs absagen. In diesem Fall wird ein adäquater Ersatztermin festgelegt.
Sollte ein Kurs vollständig abgesagt werden und kein Ersatztermin zustande kommen, werden bereits eingezahlte Kursbeiträge in voller Höhe rückerstattet. Muss ein laufender Kurs vorzeitig abgebrochen werden, erfolgt eine anteilige (aliquote) Rückerstattung. Ein Anspruch auf eine bestimmte vortragende Person besteht nicht.
Im Falle von Ereignissen höherer Gewalt (z. B. Naturkatastrophen, Epidemien/Pandemien, behördliche Sperren) wird die Leistungspflicht der Filmschule für die Dauer des Ereignisses ausgesetzt. Die Filmschule wird sich bemühen, alternative Lösungen anzubieten.
Eine kostenlose Teilnahmebestätigung wird nur dann ausgestellt, wenn der*die Teilnehmer*in mindestens 75 % der gesamten Unterrichtszeit anwesend war.
Um den Lernerfolg und die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten, behält sich die Filmschule das Recht vor, Personen, die den Unterricht oder die Dreharbeiten nachhaltig stören oder sich den Sicherheitsanweisungen widersetzen, vom weiteren Kursbesuch auszuschließen. Eine Rückerstattung des Kursbeitrags erfolgt in diesem Fall nicht.
Sämtliche von der Filmschule bereitgestellten Kursunterlagen und Handouts dürfen ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung weder vervielfältigt, verändert noch öffentlich (z. B. im Internet oder auf Social Media) verbreitet oder zur Verfügung gestellt werden.
Ohne ausdrückliche Erlaubnis der vortragenden Person ist das Anfertigen von Foto-, Video- und Sprachaufnahmen vom Lehrmaterial oder des Vortrags während des Unterrichts untersagt.
Die Teilnahme an den Kursen, Dreharbeiten und die Nutzung der Räumlichkeiten sowie des Equipments erfolgen auf eigene Gefahr.
Die Filmschule haftet – mit Ausnahme von Personenschäden – nur für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung der Filmschule oder ihrer Erfüllungsgehilfen beruhen. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit, der Verlust oder Diebstahl von mitgebrachten Wertgegenständen und elektronischen Geräten der Teilnehmer*innen wird ausgeschlossen.
Für Schäden am Equipment der Filmschule oder an Locations, die durch unsachgemäße oder grob fahrlässige Handhabung seitens eines*einer Teilnehmer*ins entstehen, haftet der*die Teilnehmer*in.
Foto-, Video- und Tonmaterial, das während des Kurses von der Filmschule gemacht wird, darf von ihr uneingeschränkt, zeitlich und räumlich unbefristet für eigene Marketing- und Werbezwecke verwendet werden.
Die im Rahmen des Kurses von den Teilnehmer*innen gemeinsam produzierten Filme und Sequenzen dürfen von den beteiligten Teilnehmer*innen für eigene, nicht-kommerzielle Zwecke (z. B. Showreel) frei genutzt werden.
Sollte ein*e Teilnehmer*in mit der Nutzung von Bildmaterial seiner*ihrer Person nicht einverstanden sein, muss dies der Filmschule bei der Buchung schriftlich mitgeteilt und gemeinsam ausdrücklich vereinbart werden. Die vollständigen Namen der Teilnehmer*innen werden vereinbarungsgemäß im Abspann (Credits) der Filme genannt. Die namentliche Erwähnung im Filmabspann gilt als vereinbarter Vertragsbestandteil zur Dokumentation der gemeinsamen Projektarbeit.
Die persönlichen Daten der Teilnehmer*innen werden vertraulich und gemäß den Bestimmungen der DSGVO behandelt. Die Daten werden gespeichert und verarbeitet, soweit dies zur Erfüllung des Vertragsverhältnisses erforderlich ist (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).
Erfüllungsort ist Graz.
Es gilt ausschließlich österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist das sachlich zuständige Gericht in Graz zuständig. Für Konsumenten im Sinne des KSchG gilt der gesetzliche Gerichtsstand an deren Wohnsitz.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt (Salvatorische Klausel).
Bei Fragen wende dich gerne per Mail an uns – wir helfen gerne weiter.
Stand der AGB ist Juli 2026.
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